Darmstadt in Zahlen
Darmstadt ist nach Frankfurt am Main, Wiesbaden und Kassel die viertgrößte Stadt des Landes Hessen.
Ihre Bedeutung als Wissenschaftsstadt verdankt sie der 1877 gegründeten Technischen Universität und den drei Fachhochschulen mit insgesamt mehr als 30.000 Studenten sowie vielen Forschungseinrichtungen und Instituten.
Darmstadt hat insgesamt 141.257 Einwohner. 1.150 Menschen leben auf einem Quadratkilometer. Damit zählt Darmstadt zu den dicht besiedelten Gebieten Deutschlands, wo sich im Durchschnitt 231 Einwohner einen Quadratkilometer Fläche teilen müssen.
Der Name „Darmstadt“
Walther, Philipp A.F., überliefert im 19. Jahrhundert die Geschichte von den beiden Städten Dummstadt und Armstadt, die sich ihres Namens schämten, woraufhin ein Landgraf verfügte, dass die Dummstädter den Armstädtern ihr „D“ abgeben sollten und so allen geholfen sei. Seither hießen die Städte also Darmstadt und Umstadt. Dass der Name Darmstadt immer noch nicht gerade schmeichelhaft klingt, übersah der Landgraf wohl.
Diese nette Anekdote klingt plausibel, bleibt aber wohl Legende. Der Ursprung des Namens Darmstadt gilt historisch als ungeklärt. Die älteste erhaltene Erwähnung der Ansiedlung unter der Bezeichnung Darmundestat stammt aus dem 11. Jahrhundert, mehrere Jahrhunderte nach Gründung der Siedlung.
Es wird auch versucht, den Darmbach als Urheber des Namens zu identifizieren. Doch dieser fließt nur durch die Stadt durch und entspringt dort nicht. Wahrscheinlicher ist es, dass der Fluss den Namen von der Stadt geerbt hat und nicht andersrum.
Ausführliche Informationen unter: http://www.renegadenation.de/darmstadt/darimund.html
Foto: J. Jacob Hill/wikimedia.commons







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